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Archiv Aktuelles:

 

22. Dezember 2017 - Bestätigung der Netzentwicklungspläne 2030 werden veröffentlicht

Nach Durchlauf verschiedener Prüfrunden mit Überarbeitungen und Änderungen, sowie Beteiligung der Öffentlichkeit, wurden die  zweiten Entwürfe des  Netzentwicklungsplanes Strom  2030 und der Offshore-Netzentwicklungsplan 2030 zum Jahresende veröffentlicht. Der in den Plänen aufgeführte Ausbaubedarf des Stromnetzes wird damit als erforderlich bestätigt.

 

Für unsere Region bedeutet es, dass nur noch ein Offshore-Erdkabel von den Windparks in der Nordsee zum Netzverknüpfungspunkt Cloppenburg geführt wird. Dieses Erdkabel wird bis zu einem der beiden geplanten neuen Umspannwerke (Nikolausdorf oder Nutteln) geführt und dort in einer Konverteranlage in Wechselstrom umgewandelt. Die beiden anderen Offshore-Leitungen, die ebenfalls bis nach Cloppenburg geführt werden sollten, werden jetzt zum Netzverknüpfungspunkt Hanekenfähr geführt und dort in Wechselstrom konvertiert. Hanekenfähr ist Standort des  im Jahr 2022 abzuschaltenden KKW Emsland und netzseitig gut ausgebaut und angeschlossen.

 

Dies ist für die Region eine gute Entscheidung und nicht zuletzt auf die massiven Eingaben und Proteste aller Beteiligten zurückzuführen. Drängen müssen wir jedoch darauf, dass jetzt der Platzbedarf für die beiden  Umspannwerke (USW) zurückgefahren wird. Geplant werden die USW  derzeit noch in einer Größe von 25 - 30 ha, damit dort Platz für bis zu zwei Konverter verbleibt. Gem. neuem Sachverhalt wird nur noch ein Konverter in einem USW benötigt.  Fest steht auch noch nicht, in welchem  USW der Konverter betrieben werden soll.

Keine Änderungen ergeben sich im bestätigten Netzentwicklungsplan für die geplante 380kV-Leitung  CCM.

 

Siehe dazu auch die Presseberichte:

10.01.2018 MT_Umspannwerke werden sicher kleiner

10.01.2018 NWZ_Netzagentur bestätigt Verlegung

11.01.2018 NWZ_Ein Umspannwerk wird deutlich kleiner

20.01.2018 NWZ_Scharfer Angriff auf Tennet

20.01.2018 MT_Brinkmann unterstellt Tennet Willkühr

24.01.2018 CW_Cappeln fordert eine neue Standortsuche

 

13. Dezember 2017 - Übergabe der Unterschriftensammlung

Dank des Engagements und durch die Vermittlung unseres Landtagsabgeordneten Christoph Eilers haben wir kurzfristig einen Termin bei dem Niedersächsischen Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz Olaf Lies im Landtag in Hannover erhalten, um für unsere Sache um Unterstützung zu bitten. Gemeinsam mit Cappelns Bürgermeister Marcus Brinkmann hatte eine Delegation unserer BI daher heute die Gelegenheit, das „Cappelner Gutachten“ und unsere gesammelten 5500 Unterschriften zu übergeben. In Minister Olaf Lies hatten wir einen sachkundigen Zuhörer, als Diplomingenieur Elektrotechnik weiß er, um was es geht. Darüberhinaus ist er auch Vorsitzender des politischen Beirates der Bundesnetzagentur und  deshalb mit der Netzausbauplanung bestens vertraut. Insbesondere im Punkt einer kompletten Gleichstromerdverkabelung hat er uns daher nicht allzu große Hoffnungen machen können. Allerdings sagte er zu, sich intensiv mit der Sachlage bei uns auseinanderzusetzen und auch die Einladung von Bgm Brinkmann anzunehmen, um sich ein komplettes Bild vor Ort zu machen und weitere Gespräche hier zu führen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Siehe dazu auch die Presseberichte:

MT_Lies dämpft Hoffnung auf Gleichstrom

NWZ_Stromtrassen-Delegation spricht mit Lies

Sonntagsblatt_5500 Unterschriften gegen Stromtrassen

05. Dezember 2017 - Gespräche über Trassenführung in Beverbruch

Vertreter der  TenneT, des Amtes für regionale Landesentwicklung, der Gemeinde Garrel und des Bürgervereins Beverbruch haben sich zu einem Gespräch über  die Trassenführung der geplanten 380kV-Leitung im Bereich der Ortschaft Beverbruch getroffen.   Nach den bisherigen   Plänen würde die neue Stromtrasse die Schaffung eines neuen Baugebietes in Beverbruch verhindern. Im Verlauf des Gesprächs wurden jedoch drei Lösungsvorschläge entwickelt, um das Baugebiet am Beverbrucher Damm doch noch realisieren zu können. Diese Vorschläge werden in den kommenden Wochen auf Realisierbarkeit überprüft.

Aus Sicht des Vorsitzenden des Bürgervereins, unserem BI-Mitglied Norbert Budde, ist das Gespräch  sehr positiv verlaufen.

 

Siehe dazu auch die Presseberichte:

NWZ_Lösung für Beverbruch in Sicht

MT_Auf der Suche nach Lösungen

 

30. November 2017 - Termine in Essen für die Hilfestellung bei der Erstellung von Einwänden

Engagierte Mitglieder der Bürgerinitiative   bieten Hilfestellung bei der Erstellung von Einwänden gegen den geplanten Verlauf der Stromtrasse in der Gemeinde Essen an.

Die Termine in Essen sind:

Donnerstag, 30. November von 18 bis 20 Uhr

Donnerstag, 7. Dezember von 18 bis 20 Uhr

Sonntag, 3. Dezember von 14 bis 16 Uhr.

Treffpunkt ist das Seniorenservicebüro der Gemeinde Essen, Wilhelmstraße  5.

 

14. November 2017 -  Informationsveranstaltung Hotel zum Rathaus, Essen

Das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL) hat am 18.10.2017 das Raumordnungsverfahren für das Vorhaben 380kV-Leitung Conneforde - Cloppenburg Ost - Merzen, Maßnahme 51b „Cloppenburg - Merzen" eingeleitet.

 

Um die betroffenen  Bürger über die Einzelheiten und die Möglichkeit der Einwände  zu informieren wird am Dienstag, den 14.11. um 19:30 im Hotel zum Rathaus in Essen eine Informationsveranstaltung duchgeführt.

 

Darüber hinaus bieten wir nachfolgend Unterstützung zur Erstellung der Einwandschreiben an:

Die Unterlagen zum Raumordnungsverfahren liegen bis zum 27. November in den jeweiligen Gemeinden zur Ansicht aus. Darüber hinaus könnt Ihr die Antragsunterlagen über diesen Link von der Internetseite des ArL herunterladen.

 

Jeder kann sich im eigenen Wohnort schriftlich oder zur Niederschrift zu dem Vorhaben äußern. Die abgegebenen Stellungnahmen werden von der Gemeinde an das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems weitergeleitet.  D.h., man muss keine eigene schriftliche Stellungnahme verfassen, wer sich damit nicht so gut auskennt, geht zur Heimatgemeinde und bringt dort seine Bedenken und Gründe gegen das Projekt mündlich zur Niederschrift vor.

 

Schriftliche Einwände können auch direkt an das:

Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems

Theodor-Tantzen-Platz 8

26122 Oldenburg

 

geschickt werden.

Zur Vereinfachung des Verfahrens können die Stellungahmen auch in elektronischer Form an die Email-Adresse:

"ccm51b@arl-we.niedersachsen.de" abgegeben werden.

 

Zu beachten ist der Termin 11.12.2017, dann endet die Frist zur Abgabe einer Stellungnahme.

 

Jeder einzelne hat das Recht, einen Einwand zu erheben. Wenn Ihr einen Einwand gegen den geplanten Trassenbau erhebt, dann sollte er so individuell wie möglich gestaltet werden. Es ist nicht hilfreich, mehrere Einwände mit dem selben Inhalt zu verfassen und einzureichen, diese Sammeleinwände werden nicht anerkannt.

Wir werden hier daher nicht einen komplett gefertigten Einwand zum Herunterladen zur Verfügung stellen, sondern nur eine Vorlage, indem Adresse, Betr., einleitende u. abschließende Formulierung enthalten sind. Die individuelle Begründung ist bei jedem anders und muss entsprechend von jedem Einzelnen eingetragen werden.

Zusätzlich haben wir einen Themenkatalog zusammengestellt, der helfen soll, wichtige Punkte zu beachten und Einspruchsgebiete für die eigene Betroffenheit bei der Erstellung der Begründung zu erkennen. Der Themenkatalog ist ein erster Entwurf und wird aktualisiert. Wenn Euch zusätzliche Punkte einfallen, die aufgenommen werden sollten, schreibt uns bitte eine kurze Notiz.

 

Siehe dazu auch den Pressebericht:  MT_Bürgerinitiative ruft zum Widerstand auf

 

18. Oktober - Vorzugsvariante für den Abschnitt von Cloppenburg bis Merzen bekanntgegeben

Im Rahmen des Dialogforums wurde von den Netzbetreibern TenneT und Amprion die Vorzugsvariante für den südlichen Abschnitt der geplanten 380 kV Trasse bekanntgegeben. Wie nicht anders zu erwarten, entschied man sich auch diesmal für die streckenmäßig kürzeste  Option, nämlich für eine Variante aus den Trassenkorridoren A und B. Den Verlauf der Trasse könnt ihr dieser Karte entnehmen.

Das Raumordnungsverfahren  wurde heute eröffnet. Die kompletten Antragsunterlagen könnt ihr über diesen Link von der Website des ArL herunterladen. Die Unterlagen werden ab dem 26.10.17  auch in den betroffenen Gemeinden zur Einsicht ausgelegt werden.

 

Das Ende der Frist zur Abgabe von Stellungnahmen  ist der 11.12.2017

 

Siehe dazu auch verschiedene Presseberichte auf der Seite Presse aktuell

 

12. Oktober - Flagge zeigen zum Besuch der Bundeskanzlerin in Vechta

Etliche sind den Aufrufen gefolgt und haben in gelben T-Shirts auf der CDU Veranstaltung im Rasta Dome in Vechta deutlich erkennbar für die Erdverkabelung gekämpft. Die Bundeskanzlerin ist in Ihrer Rede auch darauf eingegangen und versprach, sich für eine Erdverkabelung in der Region einzusetzen.

 

09. Oktober - TenneT lässt die Vögel zählen

Mit einem Schreiben informiert Übertragungsnetzbetreiber TenneT darüber, dass ab Oktober Rastvogelkartierungen  in der Region durchgeführt werden.  Bei den Kartierungen sollen die  Rastvogelbestände im Untersuchungsgebiet punktgenau erfasst werden.  Betroffene Gebiete werden nur kurzzeitig betreten, jedoch nicht befahren. Geräte werden nicht eingesetzt. Die Kartierungsarbeiten können bis März 2018 andauern.

 

Siehe dazu auch den Pressebericht: MT_Tennet lässt die Vögel zählen

 

05. Oktober 2017 -  CDU-Fraktionsvorsitzender Björn Thümler informiert sich in Nutteln

Der Fraktionsvorsitzender der CDU im Niedersächsischen Landtag, Björn Thümler wurde auf Einladung unseres Landtagskandidaten Christoph Eilers während eines Ortstermines in Nutteln durch Bürgermeister Marcus Brinkmann und Rolf Fahrenholz über den geplanten Netzausbau und das beabsichtigte Umspannwerk informiert.   Anschließend erläuterte Thümler seine persönliche Position und stellte sich auch den Fragen der betroffenen Anwohner.  Positiv überrascht hat uns alle die ausgesprochen gute Sachkenntnis Thümlers  und sein vehementes Eintreten für innovative Techniken zum Ausbau der Stromnetze. Auch er vertritt nachdrücklich die Position, dass dort wo neue Leitungen erforderlich sind, diese in die Erde gehören.  Es war auch deutlich spürbar, dass er sich bereits seit vielen Jahren intensiv mit der Thematik auseinandersetzt . Zum Abschluss der gelungenen  Veranstaltung wurden ihm Kopien der bisher gesammelten knapp 5500 Unterschriften übergeben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Unterschriften und die  Position Thümlers im Falle eines Regierungswechsels in Niedersachsen auf die weitere Trassenplanung auswirken.

 

Siehe dazu auch die Presseberichte:

NWZ:  5000 Unterschriften fürs Kabel

MT: Thümler drängt auf neueste Technik

 

 

26. September 2017 - Besichtigung der der Teilerdverkabelung Raesfeld

Der Vorstand nutzte die Gelegenheit, auf Einladung des Bürgerdialogs Stromnetz, die Kabelübergangsanlage der ersten Teilerdverkabelung für Drehstromhochspannungsleitungen in Deutschland zu besichtigen und sich über die Besonderheiten des in Kürze ans Netz gehenden Pilotprojektes zu informieren. Der Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld, ein Vertreter des Bodenschutzes und der Sprecher der betroffenen Landwirte trugen zu Planung und Umsetzung des Projektes vor und stellten sich den Fragen der Besucher. Neben den interessanten Informationen konnten wir so auch Kontakte knüpfen und von der Veranstaltung mitnehmen, die uns sicherlich im weiteren Verlauf "unserer Trassenplanung" sehr hilfreich und wertvoll sein werden.

 

 

19. September 2017 - Mitgliederversammlung

Leider sind nur 19 von über 1000 Mitgliedern der Einladung gefolgt und haben an der diesjährigen Mitgliederversammlung teilge- nommen. Neben den Berichten des Vorstandes musste turnusgemäß auch der Vorstand gewählt werden. Zudem wurde über Satzungsänderungen abgestimmt. Das Protokoll der Versammlung steht hier  zum Download bereit.

 

Presseberichte zur Mitgliederversammlung:

NWZ_Fahrenholz weiterhin unter Spannung

MT_Fahrenholz wünscht mehr Unterstützung

 

 

05. September 2017 - Erste Parteien fordern nun auch eine Erdverkabelung

Gemäß Presseberichten haben die FDP und die Grünen die Stimmung in der Region erkannt und fordern nun  eine Erdverkabelung für die Neubau-Stromtrasse von Conneforde  über Cloppenburg nach Merzen.  Aber was ist mit den beiden großen Parteien? Sowohl von CDU als auch SPD äußern sich bisher nur vereinzelte Abgeordnete und bekennen sich zu einer Erdverkabelung. Mit positivem Beispiel gehen hier MdL Renate Geuter, SPD und Landtagskandidat Christoph Eilers, CDU voran. Aber was ist mit den Anderen, ein übergreifendes Bekenntnis fehlt  bisher noch.

 

Siehe dazu auch die Presseberichte:

MT_Grüne fordern nun auch Erdkabel

MT_FDP fordert Erdkabel

NWZ_Ministerpräsident hätte sich kümmern müssen

 

30. August 2017 - Übergabe der Einwände beim ArL

Um 13:00 Uhr haben wir uns zur Übergabe der Einwände beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg getroffen. In einem symbolischen Akt wurden die Einwände dem Amtsleiter des ArL vor die Tür gekippt. Die Bürgermeister der Gemeinde Cappeln, Marcus Brinkmann und der Gemeinde Garrel, Andreas Bartels waren ebenso vertreten, wie die Vertreter aller Bürgerinitiativen der Region. Nach unseren Berechnungen wurden mehr als 4000 Einwände an den Leiter des ArL übergeben. Ein bemerkenswertes Ergebnis,  das auch sehr deutlich den Bürgerwillen zum Ausdruck bringt.

 

Siehe dazu auch die Presseberichte der NWZ und MT

 

21. August 2017 - Flagge zeigen zum Besuch der Bundeskanzlerin in CLP

Danke, dass so viele gekommen sind, um  deutlich darauf hinzuweisen, was uns derzeit mit großer Sorge erfüllt.  Gegner der Netzausbaupläne aus  der gesamten Region haben sich versammelt, um die Bundeskanzlerin  darauf aufmerksam zu machen, dass hier nicht alles  kritiklos hingenommen wird. Die Presse schreibt von mehr als 500 Teilnehmern, nach unserer Schätzung waren es sogar

ca. 700 Trassengegner, die mit großen Plakaten  gekommen waren. Danke noch einmal für die überragende Teilnahme!

 

Aber denkt bitte auch an die Einwände, nur demonstrieren allein hilft nicht viel weiter, wer bisher noch keinen Einwand geschrieben hat, möge es bitte tun, am 01. Sept. ist der letzte Termin zur Abgabe.

 

Zum Besuch der Bundeskanzlerin siehe  auch die Presseberichte der NWZ und der MT

 

17. August 2017 - Silvia Breher informiert sich in Nutteln

CDU-Bundestagskandidatin Silvia Breher und Landtagskandidat Christoph Eilers wurden während eines Ortstermines in Nutteln durch die BI über den geplanten Netzausbau und das beabsichtigte riesige Umspannwerk informiert. Hübsch als Geschenk verpackt wurden Silvia Breher Kopien der bisher gesammelten Unterschriften überreicht, immerhin bereits deutlich mehr als 3000.

 

Siehe dazu auch den Pressebericht der MT

 

15. August 2017 - Informationsveranstaltung in Garrel-Tweel

Große Betroffenheit herrschte unter den vielen Anwohnern, die sich zur Informationsveranstaltung in der Gaststätte Zum Elch zusammen gefunden haben. Dem überwiegenden Teil der Anwesenden waren die Planungen zum Bau eines 25-30 ha großen Umspannwerkes direkt vor ihrer Haustür nicht bekannt.

 

Siehe dazu auch den Pressebericht der MT.

 

07. August 2017 - Informationsveranstaltung in Nikolausdorf

Auf der Veranstaltung hat die BI über das laufende Raumordnungsverfahren informiert und auf zahlreiche Problemfelder hingewiesen. Es wurden Ratschläge und Hinweise zur Erstellung der Einwände gegeben und angesprochen, dass man nur mit einer hohen Zahl an Einwänden etwas bewegen könne. Auch MdL Renate Geuter betonte, dass nur durch den öffentlichen Druck etwas erreicht werden könne, zugleich sprach sie sich deutlich für eine Gleichstromerdverkabelung aus.

 

Siehe dazu auch die Presseberichte der NWZ und der MT

 

05. August 2017 - Hilfestellung für die Erstellung der Einwände im Vereinsheim am Sevelter Sportplatz

Wir bieten erneut am Samstag, den 05. August im Vereinsheim am Sevelter Sportplatz im Zeitraum von 14 Uhr bis 17 Uhr Hilfestellung für die Erstellung der Einwände zur geplanten Stromtrasse an. Personen, die bei Formulierungen und Vorgehensweisen Unterstützung benötigen, sind herzlich eingeladen und werden von einigen engagierten Mitgliedern bei der Erstellung der Einwandschreiben direkt unterstützt.

 

 

25. Juli 2017 - Online-Petition

Zur Unterstützung unserer Forderung nach Umsetzung des "Cappelner Gutachtens" und Verwendung von Gleichstromerdverkabelung statt neuer Freileitungstrassen haben wir eine Online-Petition gestartet.

 

Teilnehmen könnt Ihr auf der nächsten Seite. Hier sind auch der Begründungstext und weitere Informationen etc. aufgeführt.

Bitte leistet Eure Unterschrift und verbreitet den Link im Freundes- und Bekanntenkreis. Danke!

 

Siehe dazu auch den Pressebericht der NWZ.

 

 

25. Juli 2017 - Neue Initiative gegründet

Gem. Bericht der MT haben zwei engagierte Bürger eine neue Initiative gegründet um auch gegen die Trassenpläne anzugehen.

 

Die Initiative verfolgt ähnliche Ziele, wie wir bereits seit langem. Dies kann uns nur Recht sein, denn es trägt dazu bei, die Pläne zum Stromnetzausbau in unserer Region zu überarbeiten.

 

 

24. Juli 2017 - Einwände im Raumordnungsverfahren für die Offshore-Anbindung

Aufgrund vieler Anregungungen wurde der Beitrag zur besseren Auffindbarkeit oben auf der Seite als "Hilfe für die Erstellung der Einwände" zum Download platziert.

 

 

18. Juli 2017 - Einwände im Raumordnungsverfahren CCM

Aufgrund vieler Anregungungen wurde der Beitrag zur besseren Auffindbarkeit oben auf der Seite als "Hilfe für die Erstellung der Einwände" zum Download platziert.

 

 

12. Juli 2017 - BI startet Unterschriftenaktion

Wir erarbeiten derzeit detaillierte Stellungnahmen zum Raumordnungsverfahren, um diese zeitgerecht bis Ende August an das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems abzugeben.

 

Ergänzend dazu haben wir gemeinsam mit den anderen Bürgerinitiativen der Landkreise Cloppenburg und Osnabrück ein Positions- papier erstellt und an alle MdB und MdL der Region übermittelt (siehe 02. Juli 2017).

 

Unterstützen wollen wir dies durch eine Unterschriftenaktion. Mit möglichst vielen Unterschriften wollen wir den Wählerwillen zum Stromnetzausbau zum Ausdruck bringen und diese Listen noch vor den Bundestagswahlen an die politischen Vertreter überreichen.

 

Die Arbeitsgruppen der BI werden an unterschiedlichen Orten Unterschriften sammeln und auch Häusersammlungen durchführen. Es wäre wünschenswert, wenn auch die übrigen Mitglieder unterstützen würden und im eigenen Bereich Unterschriften sammeln.

 

Bitte unterstützt die Aktion mit allen Kräften, je mehr Unterschriften wir bekommen, desto mehr Gehör finden wir!

 

Begleitschreiben und Formular für die Unterschriftslisten sind hier als Download abrufbar.

 

Die Erarbeitung und Federführung für diese Aktion hat die Arbeitsgruppe in Nutteln übernommen.

Für weitere Anregungen oder Fragen stehen euch zur Verfügung:

 

Anne & Richard Sontag                                                      eMail: Anne.Sontag@qu-it.de

Kampstraße 2

49692 Nutteln / Cappeln

 

Bitte die Listen zurück bis zum 18. August an o.a. Adresse oder an die BI-Adresse gem. Listen.

 

Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung!      Nur gemeinsam sind wir stark!!!

 

 

10. Juli 2017 - Erste Rückmeldungen der MdB und MdL erreichen die BI

Da aufgrund der Sommerferien derzeit viele Abgeordnete im Urlaub weilen, haben wir Abwesenheitsnachrichten erhalten, m.d.B. um etwas Geduld.

Einige wenige Stellungnahmen haben uns aber auch schon erreicht. Wir werden diese auswerten und berichten, sobald nennenswerte Erkenntnisse vorliegen.

 

 

05. Juli 2017 - Der Fraktionsvorsitzender der Nds CDU, Björn Thümler, favorisiert Erdkabel für neue Trassen

Seine Aussage: "Dort, wo neue Trassen erforderlich sind, sollten die Kabel in die Erde gelegt werden."

Genau das fordern wir seit unserer Gründung.

Den vollständigen Bericht könnt ihr hier abrufen NWZ-Online Thümler Trassen

 

02.Juli 2017 - Bürgerinitiativen der Kreise CLP und OS versenden gemeinsames Positionspapier an MdB & MdL

Wir haben alle Bürgerinitiativen der von der Netzausbauplanung der Region betroffenen Landkreise initiativ angeschrieben, mit der Absicht, eine gemeinsame Stellungnahme zu erarbeiten und diese an unsere gewählten Volksvertreter heranzutragen. Ziel ist es, statt der geplanten Drehstromfreileitung eine dem technischen Fortschritt angepasste, zukunftsorientierte Umsetzung des Netzausbaubedarfes in Form von Gleichstromerdverkabelung, wie es in dem "Cappelner Gutachten" ausführlich erläutert wird zu fordern.

 

Die Initiativen der Landkreise Cloppenburg und Osnabrück haben sich daraufhin auf ein Positionspapier geeinigt und wir haben soeben mit dem Versand begonnen.

 

Anschreiben werden wir alle gewählten MdB und MdL der Region, auch die neu aufgestellten Kandidaten für die Bundestagswahl und Landtagswahl im Januar, mit der Bitte, eine persönliche Stellungnahme zu unserem Positionspapier zu übermitteln.

 

Das Anschreiben an die Politiker Positionspapier könnt ihr über diese Links herunterladen.

 

Pressebericherstattung dazu:       

Nordwest Zeitung 05.07.2017

Münsterländische Tageszeitung 05.07.2017

 

 

24. Juni 2017 - Erstes Gerichtsurteil zur Stromtrasse

Hoch aktuell wurde es heute auf dem historischen Gogerichtstag auf dem Desum bei Emstek. Der Vorsitzende der "Bürgerinitiative Landkreis Cloppenburg unter Spannung" klagte die für unsere Region derzeit vorgesehene Umsetzung der Stromnetzausbauplanung an.

 

In seiner Rede kritisierte er u.a. dass die Trassenvariante ausgewählt wurde, bei der es sich um den streckenmäßig kürzesten und damit preisgünstigsten Korridor handelt.  Jedoch führt dieser Korridor entlang von Städten, Gemeinden und Ansiedlungen im Außenbereich und beeinträchtigt damit die von allen Varianten weitaus größte Zahl von betroffenen Anwohnern. Offensichtlich wurde der Faktor Mensch bei den Auswahlkriterien zur Festlegung der Vorzugsvariante nicht berücksichtigt. Das sei nicht hinnehmbar, es darf nicht sein, dass der Mensch gegenüber wirtschaftlichen Interessen in den Hintergrund tritt!

 

Weiterhin führte er das "Cappelner Gutachten" an, dass aufzeigt, dass die bisherigen Planungen zum Anschluss der Offshore-Windparks und der damit verbundene massive Ausbau des Wechselstromnetzes in unserer Region nicht mehr aktuell seien und der vom Gesetzgeber eingeschlagene Weg beim Netzausbau in Frage zu stellen ist. Die Wissenschaftler schlagen Gleichstromerdverkabelung sowohl für den Offshore-, als auch den hier erzeugten Onshore-Strom vor.

 

Er forderte alle betroffenen Landkreise, Gemeinden und Landespolitiker auf,  massiven und gemeinsamen Druck auf die Bundesregierung auszuüben, um ein Umdenken in der Umsetzung der Planung zu erwirken.   

 

Das Gogericht unter dem Vorsitz des Gografen entschied nach Beratung.  Sie waren sich einig, dass die Energiewende stattfinden müsse. Der Strom müsse von Norden nach Süden transportiert werden. Dies müsse aber verträglich für Mensch, Flora und Fauna geschehen. Die Schöffen hielten es für am verträglichsten, wenn der erzeugte Strom, sei es durch Wind an der Nordsee oder hier in der Region, als Gleichstrom in erdverlegten Kabeln nach Süden transportiert werde. Darüber hinaus sollten sich  alle Politiker der Region dafür einsetzen, dass diese Erdverkabelungen zukünftig zum Wohle der nachfolgenden Genarationen eingesetzt werden!

 

Die vollständige Rede des BI Vorsitzenden findet ihr hier: Rede Gogericht 

 

Den Pressebericht könnt ihr hier lesen: MT_Bericht Gogericht

 

 

22. Juni 2017 -  Sitzung mit den aktiven Mitgliedern der BI

Im Rahmen einer  Sitzung mit den Mitgliedern, die sich zur aktiven Mitarbeit bereit erklärt haben, wurde  über den aktuellen Sachstand informiert und die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Alle sind sich einig, dass  im Raumordnungsverfahren möglichst viele Stellungnahmen und Widersprüche einzureichen sind. Parallel dazu  soll in einer gemeinsamen Aktion mit den anderen BI´s der Landkreise Cloppenburg und Osnabrück ein Positionspapiererstellt werden, dass an die gewählten Politiker versandt werden soll.

 

Es wurden Arbeitsgruppen gebildet, denen zu bearbeitende Teile der Trassenführung zur weiteren Bearbeitung zugeteilt wurden. Abgabetermin für die Ergebnisse ist der 04. August. Die Teilergebnisse werden dann in einer kompletten Stellungnahme zusammen gefasst und termingerecht an das ArL übermittelt.

 

 

21. Juni 2017 - Infomarkt der TenneT und Live-Sendung Nordwestradio unterwegs

Der Infomarkt bot für alle interessierten die Möglichkeit, sich im Detail über die Planung der Vorzugstrasse zu informieren und auch an die anwesenden Planer des von der TenneT beauftragten Planungsbüros kritische Fragen zu stellen.

 

Im Anschluss ging es im Nebenraum mit der Live-Sendung Nordwestradio unterwegs weiter.

Voller Saal, hitzige Diskussion: Bei Nordwestradio unterwegs ging es um den Bau einer neuen riesigen Stromtrasse durch den Landkreis Cloppenburg. Über die Trasse soll offshore erzeugter Strom in den Süden transportiert werden. In den betroffenen Orten hat sich Widerstand formiert; die Sprecherin von Netzbetreiber Tennet hatte einen schweren Stand. Die Bürger wehren sich, und auch bei Nordwestradio unterwegs live aus Cloppenburg wurde heiß diskutiert.

 

Dank hervorragendem Geschick und Gespür für die Feinheiten hat der Moderator, Stefan Pulß es geschafft, dass alle Seiten ihre Position und Message vermitteln konnten. Das Feedback der Zuhörer war ausgesprochen positiv.

 

Den Mitschnitt der Sendung könnt ihr hier anhören: Nordwestradio

 

 

20. Juni 2017 - Stellungnahme der BI Landkreis Cloppenburg unter Spannung

Der in unserer Region für den Bau der Stromtrasse Conneforde – Cloppenburg – Merzen zuständige Netzbetreiber, die Firma TenneT GmbH hat sich unter vier möglichen Varianten für die 380 kV Höchstspannungsleitungen für den Korridor C entschieden.

 

Seit dem diese Entscheidung bekannt ist, ist – und dies zu Recht – eine ganze Region ihrer Zukunft wegen in großer Sorge; niemand will – und das ist nur zu gut nachvollziehbar – in unmittelbarer Nähe von über 60 m hohen Monstermasten und 380 kV-Leitungen leben und wohnen; alle wissen, dass es damit zu ganz massiven Änderungen der Lebensumstände kommen wird; niemand kennt aber wirklich die mit dem Bau der Stromtrassen tatsächlich verbundenen Folgen.

 

Die Bürgerinitiative „Landkreis Cloppenburg unter Spannung“ ist angetreten, für die in unserer Region lebenden Menschen und für die Region zu streiten und zu kämpfen, um das Schlimmste zu verhindern und die Auswirkungen der gemäß dem Willen des Bundesgesetzgebers durch unsere Region führenden Leitungen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

 

Die Bürgerinitiative weiß natürlich, dass die Stromtrassen „kommen“ werden, und dass sie „in die Zukunft blickend“ auch notwendig sind; die Bürgerinitiative will deshalb nicht den Bau der Stromleitungen gänzlich verhindern; das wird nicht möglich sein.

Die BI will eine totale Erdverkabelung.

 

Entgegen der offensichtlichen Auffassung des Netzbetreibers TenneT GmbH ist dies auch durch den Einsatz neuester Technologien durchaus möglich.

 

Dass die vollständige Erdverkabelung – das erste Ziel der Bürgerinitiative von Anfang an und heute mehr denn je – teurer als die Errichtung von Monstermasten und Freileitungen ist, weiß auch die Bürgerinitiative, dürfen aber wirtschaftliche Erwägungen in diesem Zusammenhang keine Rolle spielen; es geht um die hier lebenden Menschen und Region.

 

Bei der Entscheidung der TenneT GmbH für den Korridor C waren aber offensichtlich allein wirtschaftliche Überlegungen maßgeblich; weshalb sonst hat sich die TenneT GmbH für den kürzesten und damit kostengünstigsten Weg, der sich zu dem noch weitgehend am Verlauf einer schon bestehenden Stromleitung orientiert, entschieden.

 

Weshalb dadurch – so die TenneT GmbH –, also der Bau der neuen Leitung durch den Korridor C die Auswirkungen für Mensch, Natur sowie Region vergleichsweise gering sein sollen, ist nicht verständlich, erklärt dies Fa. TenneT GmbH auch nicht.

 

Für die Netzbetreiberin geht es allein um die kostengünstigste Variante.

 

Diese Entscheidung akzeptiert die Bürgerinitiative nicht; sie fordert, was technisch möglich ist, eine vollständige Erdverkabelung und der Stromleitungen von den Windparks bis in die südlichen Bundesländer, dorthin, wo der Strom gebraucht wird.

 

Dieses Ziel kann und muss jeder, der irgendwie persönlich betroffen sein kann, unterstützen, indem er auf jeden Fall im jetzt begonnenen Raumordnungsverfahren deutlich Position bezieht, gegen die Planungen protestiert und vor allem hiergegen förmlich Widerspruch einlegt.

 

Nur dann besteht die Möglichkeit, gegen den späteren Planfeststellungsbeschluss Rechtsmittel einzulegen.

 

Siehe dazu auch den Pressebericht vom 21.06.2017

 

 

13. Juni 2017

Berichte der MT: "Betroffene fordern Klage gegen die Trassenpläne von Tennet" und "Trassen-Betroffene gehen in die Offensive".

Gem. o.a. Zeitungsberichten fordern rund 50 Betroffene den Landrat und Bürgermeister in einem offenen  Brief zum Handeln auf. Der Wortlaut dieses offenen Briefes liegt uns derzeit noch nicht vor.

 

Den Berichten nach wird dieTrasse als "überflüssig" erachtet und ein klares ,,Nein" der Politiker, sowie der Boykott weiterer ,,Blümchenverhandlungen" mit derTennet gefordert.

 

Unsere Position dazu:

 

  • Unsere grundsätzliche Position und unsere weitere Vorgehensweise haben wir im nächsten Beitrag: 08. Juni 2017 dargelegt.

 

  • Darüber hinaus: Der Bedarf einer neuen Leitung in unserer Region ist in einem Bundesgesetz festgeschrieben. Vom Landkreis CLP beauftragte Sachverständige haben den Bedarf geprüft und bestätigt.

 

  • Wir sehen den Bedarf und die Notwendigkeit einer neuen Leitung, mit der geplanten Umsetzung sind wir jedoch nicht einverstanden. Wir fordern, diese zukunftsorientiert und nachhaltig zu bauen, wie mit Cappelner Gutachten vorgeschlagen.

 

  • Der zielgerichtete sachliche Dialog mit Netzbetreibern, Bundesnetzagentur und Ämtern ist zwingend notwendig für die Informationsgewinnung und die Einbringung eigener Positionen im Verfahren. Nur wer sich beteiligt, kann mitentscheiden.
  • Über den, der sich dem Dialog verweigert, wird entschieden!

 

  • Gegen die "Trassenpläne der Tennet" kann nicht geklagt werden. Eine Klage kann nur gegen den Planfeststellungsbeschluß des Landes Niedersachsen erfolgen. Und dies auch nur dann, wenn der Klagende im Rahmen des Raumordnungsverfahrens bereits einen entsprechenden Widerspruch eingelegt hat. Daher ist es von sehr großer Bedeutung, dass möglichst jeder Betroffene einen Widerspruch im Raumordnungsverfahren einlegt (s. Beitrag weiter unten: 8. Juni).
  • Ein offener Brief, allein mit der Aufforderung zur Klage an unseren Landrat und Bürgermeister, ist hier nicht sehr hilfreich.

 

 

08. Juni 2017

Dialogforum in der Cloppenburger Stadthalle, Vorstellung der Vorzugsvariante für den nördlichen Teil der geplanten Drehstromleitung durch den Netzbetreiber. TenneT benennt den Korridor C mit Umspannwerken in Nikolausdorf und Nutteln als aus Firmensicht beste geeignete Lösung (siehe dazu auch verschiedene Berichte im Menü unter Presse). Für die vier Trassen-Varianten wurden jeweils einige Vor- und Nachteile aufgelistet, es wurde jedoch versäumt, eine plausible und nachvollziehbare Herleitung für die Auswahl der Vorzugsvariante zu präsentieren.

 

Für uns auffällig ist jedoch, dass es sich beim Korridor C mit einer Länge von 71,6 Km um die streckenmäßig kürzeste Variante  handelt und dass man offensichtlich aufgrund des   Ersatzneubaus im vorbelasteten Raum der 220 kV Bestandsleitung von einer höheren Akzeptanz der Anwohner ausgeht.  Überraschend ist auch, dass die in unserer Region  favorisierte Autobahn-Variante F als schlechtester der vier Korridore bewertet wurde, zumal hier deutlich weniger Anwohner betroffen wären. 

 

Offensichtlich wurde der   Faktor Mensch bei den Auswahlkriterien zur Festlegung der Vorzugsvariante  nicht berücksichtigt. Die für uns wichtigen Kriterien wie Anzahl der betroffenen Anwohner und der damit für diese verbundenen Einschränkung der Wohn- und Lebensqualität, Gesundheitsrisiken  oder Wertverlust des Eigentumes wurden augenscheinlich nicht betrachtet. Aufgrund der Auflistung der jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Korridore kann man davon ausgehen, dass allein  wirtschaftliche und technische Gründe die ausschlaggebenden Faktoren waren. Das ist für uns nicht hinnehmbar, es darf nicht sein, dass der Mensch gegenüber wirtschaftlichen Interessen in den Hintergrund tritt!

 

Wie geht es jetzt weiter?

 

  • Am 15. Juni werden die  Antragsunterlagen für das Raumordnungsverfahren auf der Internetseite des ArLe veröffentlicht, den Link werden wir hier veröffentlichen.

 

  • Am 21. Juni wird TenneT die Vorzugsvariante auf einem Infomarkt in Cloppenburg (s.o.: Termine) der Öffentlichkeit vorstellen .

 

  • Im Anschluss daran  wird am gleichen Tag das Nordwestradio  in seiner Sendereihe "Unterwegs" den geplanten Trassenverlauf zwischen Conneforde und Cappeln zum Thema machen. Dort soll von 18 bis 19 Uhr über das Pro und Contra der von Tennet vorgestellten Vorzugstrasse diskutiert werden. Nach bisheriger Planung werden voraussichtlich folgende Teilnehmer auf dem Podium vertreten sein:
  • - ein Vertreter der TenneT
  • - Bernhard Heidrich, Amt für regionale Landesentwicklung
  • - Marcus Brinkmann, Bürgermeister Gemeinde Cappeln
  • - Stefan Scharpekant, Kreislandvolk-Verband CLP
  • - Rolf Fahrenholz, BI CLP unter Spannung.

 

Um die Bedenken, Sorgen und Nöte der von der möglichen Trasse betroffenen  Anwohner  in der Sendung zum Ausdruck zu bringen,  ist es erforderlich, dass möglichst viele von Euch  teilnehmen. Den Durchführungsort werden wir nach Festsetzung hier bekanntgeben.

 

  • Das Raumordnungsverfahren wird in den nächsten Tagen eröffnet werden und die Unterlagen werden in den betroffenen Gemeinden zur  Einsicht ausgelegt werden. Die Termine über Dauer der Auslegung und Länge der Einspruchsfrist werden durch die jeweiligen Gemeinden in den amtlichen Bekanntmachungen der   Münsterländischen Tageszeitung veröffentlicht.

 

  • Jeder einzelne von Euch, der durch eine mögliche Umsetzung der Trassenvariante C betroffen sein wird und für den dies gesundheitliche Risiken, wirtschaftliche Einbußen und Einschränkungen der Wohn- und Lebensqualität nach sich ziehen wird, sollte reagieren. Wenn Euch  eine Anwohnergerechte, nachhaltige und zukunftsorientierte Umsetzung der Energiewende am Herzen liegt, solltet Ihr die Unterlagen einsehen und insbesondere für den eigenen betroffenen Bereich prüfen und dann einen Widerspruch formulieren und einlegen. Wichtig: nur wer im Raumordnungsverfahren einen Widerspruch einlegt, kann später gegen einen Planfeststellungsbeschluss klagen!     

 

  • Wir werden die Antragsunterlagen für alle Trassenvarianten ebenfalls genau prüfen und entsprechende Widersprüche formulieren. Da wir uns jedoch nicht in allen Bereichen der Trassenführung so gut auskennen, wie Ihr als Ansässige im eigenen Bereich, bitten wir, dass Ihr uns unterstützt. Lasst uns bitte an Eurem Wissen und Erkenntnissen über Besonderheiten der Trassenführung in Eurer Umgebung teilhaben und schickt uns die Informationen formlos an unsere eMail-Adresse:  info@clp-unter-spannung.de 


Neben unseren Prüfergebnissen werden diese gesammelten Informationen zu einem Widerspruch zusammengefasst und tragen hoffentlich dazu bei, dass es zu einer anderen Planung der Trassenführung kommen wird.

 

  • Neben dem Einspruch im Raumordnungsverfahren werden wir weiterhin vorrangig mit aller Kraft die Umsetzung der Erkenntnisse  des "Cappelner Gutachtens" (Einzelheiten s.u. Mitgliederinfo April  2017) einfordern. Dazu werden wir in Zusammenarbeit mit den Bürgerinitiativen aus Falkenberg und dem Raum Osnabrück ein  entsprechendes Schreiben  an alle MdB, MdL und Kandidaten schicken und um Positionierung in der Sache bitten. Wir wissen, dass die Chancen auf eine Radikalumkehr der Planungen  nicht sehr hoch sind, aber im Jahr der Bundestagswahl und in Vorbereitung der Landtagswahl Niedersachsen im Januar 2018 kann so manches Wunder bewirkt werden.

 

 

29. Mai 2017

Vorstellung und Diskussion des "Cappelner Gutachtens" mit den Verfassern der Studie, dem Leiter Netzentwicklung der Bundesnetzagentur und der TenneT. Im Plenum zugegen waren regionale Landtagsabgeordnete, Vertreter der betroffenen Landkreise und Vertreter der Bürgerinitiativen. Bundesnetzagentur und TenneT halten weiter an Drehstrom-Freileitungen fest. Sie begründen dies mit der Versorgungssicherheit und dem im Bundesbedarfsplan festgeschriebenen Bedarf. In der Diskussion ging es dem Plenum um die Art der Umsetzung des Bedarfes. Denn das Gutachten schlägt eine komplette Erdverkabelung vor. Offshore- und auch Onshore-Windstrom sollten mittels HGÜ-Erdkabel bis in den Süden geführt werden. In einem Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Brakelmann wurden darüber hinaus Verfahren zur Erdverkabelung vorgestellt, die platzsparender und umweltschonender sind und zudem eine höhere Akzeptanz bei den Landwirten erzielen.  Siehe dazu auch den Pressebericht vom 30.05.2017Vorstellung und Diskussion des "Cappelner Gutachtens" mit den Verfassern der Studie, dem Leiter Netzentwicklung der Bundesnetzagentur und der TenneT. Im Plenum zugegen waren regionale Landtagsabgeordnete, Vertreter der betroffenen Landkreise und Vertreter der Bürgerinitiativen. Bundesnetzagentur und TenneT halten weiter an Drehstrom-Freileitungen fest. Sie begründen dies mit der Versorgungssicherheit und dem im Bundesbedarfsplan festgeschriebenen Bedarf. In der Diskussion ging es dem Plenum um die Art der Umsetzung des Bedarfes. Denn das Gutachten schlägt eine komplette Erdverkabelung vor. Offshore- und auch Onshore-Windstrom sollten mittels HGÜ-Erdkabel bis in den Süden geführt werden. In einem Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Brakelmann wurden darüber hinaus Verfahren zur Erdverkabelung vorgestellt, die platzsparender und umweltschonender sind und zudem eine höhere Akzeptanz bei den Landwirten erzielen.  Siehe dazu auch den Pressebericht vom 30.05.2017.

 

 

19. Mai 2017

Mitglieder des Vorstandes besichtigen die Konverterbaustelle in Dörpen im Emsland. Siehe dazu auch den Pressebericht vom 26.05.2017.Mitglieder des Vorstandes besichtigen die Konverterbaustelle in Dörpen im Emsland.

Siehe dazu auch den Pressebericht vom 26.05.2017.

 

 

17. Mai 2017

Das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems hat am 17.05.2017 das Raumordnungsverfahren für das Vorhaben „Trassenkorridor zwischen dem Anlandungspunkt Hilgenriedersiel sowie dem Raum Emden und dem Netzverknüpfungspunkt Cloppenburg" eingeleitet. 

Antragsunterlagen können über diesen Link von der Website des ArLe WE heruntergeladen werden:     Antragsunterlagen

 

 

Mai 2017:

Der 2. Entwurf des Netzentwicklungsplanes 2030 wurde am 2. Mai veröffentlicht. Nach erster Analyse ergeben sich für die in unserem Raum geplanten Projekte keine wesentlichen Änderungen gegenüber dem 1. Entwurf.


Alle Dokumente dazu findet ihr unter diesem Link: Netzentwicklungspläne 2030

 

 

April 2017: Mitgliederinformation

Der Presse habt ihr sicherlich entnommen, dass die Gemeinde Cappeln eine Untersuchung zu Notwendigkeit und Alternativen des Netzausbaus in Auftrag gegeben hatte. Das Ergebnis des Gutachtens liegt vor und wurde öffentlich vorgestellt. Im Kern sagt das Gutachten aus, dass die Grenzen des Drehstrom-Netzausbaus nach dem Jahr 2030 erreicht sind und schlägt vor, den Offshore-Windstrom, der in Cloppenburg als Gleichstrom per Erdkabel ankommen soll, ohne Konvertierung weiter als Gleichstrom per Erdkabel nach Süden zu übertragen. Auch der Onshore-Windstrom aus dem Raum Cloppenburg sollte als Gleichstrom nach Süden übertragen werden.

 

Für die Region hätte das zur Folge, dass statt der beiden geplanten Umspannwerke nur noch eines notwendig wäre und dass statt der geplanten Höchstspannungsfreileitung dann Gleichstromerdkabel zur Verwendung kommen würden.

 

Insbesondere die Weiterleitung des Offshore-Windstromes bis in die Lastzentren, wo Abnahmekapazitäten vorhanden sind, ist von Beginn an eine der zentralen Forderungen unserer Bürgerinitiative. Auch der Transport des in der Region erzeugten Onshore-Windstromes mittels Gleichstromerdkabel wurde bereits von unseren Mitgliedern gefordert. Mit den Aussagen des wissenschaftlichen Gutachtens von den renommierten Experten Prof. Dr.-Ing. habil. Heinrich Brakelmann und Prof. Dr. Lorenz Jarass wird nun klar, dass dies keine Träumereien sind, sondern so umgesetzt werden könnte.

 

Wir beabsichtigen nun, gemeinsam mit den anderen Bürgerinitiativen, eine dahingehende Stellungnahme, in der auch auf das Gutachten verwiesen wird, mit der Bitte um Reaktion und Positionierung an unsere regionalen Mitglieder von Bundestag und Landtag zu senden.

 

Wir wissen, dass die Chancen auf eine komplette Umkehr von den derzeitigen Planungen gering sind. Es ist aber auch Wahlkampf angesagt und der kann so manches Wunder bewirken. Nur wenn wir alle gemeinsam konsequent diesen Weg verfolgen, haben wir eine Chance, einen Umdenkprozess herbeizuführen.

 

Auch uns ist klar, dass mit der bevorstehenden Durchführung des Raumordnungsverfahrens die alten Planungen vorerst weiterverfolgt werden. Aber bis zu einem Planfeststellungsbeschluss dauert es noch Jahre. Zeit genug, gemeinsam für eine zukunftsorientierte nachhaltige Lösung für die gesamte Region zu kämpfen. Solang noch kein Spatenstich erfolgt, ist es nicht zu spät.

 

Zur Übersicht der nächsten Aktivitäten:

 

Bei den Netzbetreibern sind die Ergebnisse des Gutachtens bereits auf der Tagesordnung. Am 27.04.2017 wird ein außerordentliches Dialogforum durchgeführt, in dem die Inhalte des Gutachtens diskutiert werden sollen. Teilnehmer sind die Netzbetreiber TenneT und Amprion, Vertreter des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, das Amt für regionale Landesentwicklung, Vertreter der fünf betroffenen Landkreise und Vertreter der Bürgerinitiativen.

 

In einem weiteren Dialogforum (Termin noch nicht festgelegt) wird TenneT die Planung für Trassen und Umspannwerke vorstellen und anschließend die Antragsunterlagen für das Raumordnungsverfahren einreichen.

 

Mit Eröffnung des Raumordnungsverfahrens und öffentlicher Auslegung der Unterlagen werden wir diese sichten, prüfen und eine eigene Stellungnahme dazu fertigen und einreichen. Für die Prüfung werden wir alle Trassenvarianten einbeziehen, daher wird es sehr arbeitsintensiv werden, zudem steht nur ein begrenzter Zeitraum zur Verfügung.

 

Um dies zu bewältigen, beabsichtigen wir, die aktiven Mitglieder in die Prüfung einzubinden. Wenn wir nähere Angaben zur voraussichtlichen Eröffnung des Raumordnungsverfahrens haben, werden wir die Aktiven zu einer Sitzung einladen, um entsprechende Arbeitsgruppen zu bilden.

 

Soweit zum aktuellen Sachstand. Euch allen wünsche ich ein fröhliches und spannungsfreies Osterfest!

 

 

 

Oktober 2016: Stellungnahme zur aktuellen Bewertung der Suchräume für die Umspannwerke:


Umspannwerksplanungen: Cloppenburg Ost und Hemmelte Favoriten?!

Bürgerinitiative Cloppenburg unter Spannung kritisiert Bewertungsmethoden

 

Im jüngst bekannt gewordenen Bewertungsergebnis bezüglich der potenziell geeigneten Suchräume für die Umspannwerke im Rahmen des 380 kV Netzausbaus werden die beiden Suchräume Cloppenburg Ost und Hemmelte favorisiert. Es drängt sich die Frage auf, inwieweit die anschließende Beurteilung der Trassenkorridore sich mit der Suchraumbewertung der Umspannwerke decken wird? Hinsichtlich des von den Netzbetreibern beauftragten Bewertungsverfahrens kritisiert die Bürgerinitiative Cloppenburg unter Spannung vor allem die angewandten Kriterien. So wird in den allgemeinen Erläuterungen der Präsentation zwar auf die Siedlungsnähe Bezug genommen, jedoch fehlt der Mensch als Kriterium im Ausschlag gebenden Raster gänzlich: Inwieweit betreffen die Umspannwerke die Anwohner in der Region? Wie nah rücken Umspannwerke und damit auch die Freilandleitungen an Einzelgebäude oder Siedlungen?

 

Neben dieser Lücke im Bewertungsraster stellen Beurteilungsaspekte wie die Anzahl der für das Gelände des Umspannwerks direkt auszulösenden Grundstückseigentümer sowie die Länge der im Raume stehenden potentiellen Offshore-Anbindungen nach Meinung der Bürgerinitiative nur untergeordnete Kriterien dar. Was sagt die Zahl der Grundstückseigentümer über die Anzahl der im direkten Umkreis betroffenen Menschen aus? Und inwiefern darf die Offshore Kabellänge eine Rolle spielen, ist die Offshore Netzanbindung noch nicht einmal im Netzentwicklungsplan festgeschrieben.

 

Die Bewertungsmaßstäbe sind aus Sicht der Bürgerinitiative Cloppenburg unter Spannung unzureichend. Finanzielle und logistische Argumente werden einseitig hervorgehoben, während sowohl Einschränkungen der Lebensqualität als auch finanzielle Abwertungen von Privatbesitz der mittelbar betroffenen Anwohner als Kriterium außer Acht gelassen werden. Abgesehen von weithin sichtbaren, sich auf einer Fläche von ca. 25 ha erstreckenden Anlagen, welche das Landschaftsbild nachhaltig durchschneiden, kommt es in diesen Gebieten zu einer noch nicht vollständig absehbaren Bündelung von Hochspannungsleitungen, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit nicht sicher erwiesen ist. Unter anderem führen laut BUND niederfrequente Magnetfelder, wie sie bei der hierzulande angewandten Wechselstromübertragung auftreten, ab etwa 0,2 μT (Tesla) zu einem statistisch erhöhten Leukämierisiko bei Kindern. Dieser Grenzwert kann in der Nähe (100m) zu Freileitungen gemessen werden. Ebenso warnt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) bei niederfrequenten Magnetfeldern vor einem erhöhten Krebsrisiko, welches nur ein Gesundheitsrisiko von vielen darstellt.

 

Diese unzumutbare Belastung der Anwohner rund um die Umspannwerke mit Konverterstationen sowie am späteren Trassenverlauf wollen die Mitglieder der Bürgerinitiative nicht akzeptieren!

 

Für den dichtbesiedelten Raum Cloppenburg sollten daher Alternativen, unter anderem zur Notwendigkeit der Offshore-Anbindung in einer bereits als „Exporteur“ von regenerativen Energien geltenden Region sowie zur Verlegung weiter Trassenabschnitte unter die Erde, erarbeitet werden.

 

Die Bürgerinitiative fordert weiterhin, die Planung der Netzbetreiber zur prognostizierten Windenergieleistung im Raum Cloppenburg stärker in Frage zu stellen! Diese Planung widerspricht den gesetzlichen Vorgaben des novellierten EEG. Wer wird die neuen Anlagen, die bis 2026 1850 MW produzieren sollen, genehmigen? Sind die Prognosen realistisch?

 

Für die Zukunft der Region Cloppenburg, für die nachhaltige Gestaltung der Zukunft nachfolgender Generationen sollten sich alle Politiker, alle Bürger vermehrt einsetzen, um die Belastung durch die riesigen Umspannwerke, Konverterstationen und 380 kV-Stromtrassen so gering wie möglich zu halten oder am besten ganz zu verhindern!

 

 

Nur gemeinsam sind wir stark!

Betreiber:


Bürgerinitiative Landkreis Cloppenburg unter Spannung e.V.


Daten  siehe Impressum

Kontakt:


Wenn Ihr Fragen zum aktuellen Sachstand habt, Wünsche oder Anregungen an uns richten möchtet, dann schreibt uns einfach formlos eine eMail an:


info@clp-unter-spannung.de